Selbstdiagnose LPG

 

 

Die häufigste Fehlerursache bei Gasanlagen der fünften Generation (sequentielles Einspritzsystem im gasförmigen Zustand) ist eine Funktionsstörung des Injektors durch Verunreinigung.

Der negative Einfluss des verunreinigten Injektors auf den Motorlauf zeigt sich meistens mit einem Ruckeln verbunden mit ungleichmäßiger Laufruhe. Meist erscheinen die Probleme beim Umschaltvorgang von Benzin auf Gas, sowie in der Aufwärmphase des Motors. Im Leerlauf kommt es sogar vor, das der Motor ausgeht (häufig erscheint dann die „Check Engine Meldung“ auf der Instrumententafel des Fahrzeugs). Beim Erreichen der Motorbetriebstemperatur lassen die Symptome meistens nach und sind für den Fahrer kaum noch erkennbar. Die verschmutzten Injektoren dosieren aber nach wie vor die falsche Gasmenge (entweder zu fett oder zu mager).

Meistens treten beide Symptome gleichzeitig in einer Zylinderbank des Motors auf, in diesem Fall ist die Lambda Regulierung nicht in der Lage ein richtiges Kraftstoff/Luftgemisch zu ermitteln, was zu unvermeidlichen Schädigung an diversen Stellen des kompletten Antriebsstrangs führt, d.h. ein zu mageres Gemisch wird im Extremfall z.B. zum Ausfall der Zündspule oder sogar zum Ausbrennen der Ventilsitze führen. Ein zu fettes Gemisch bewirkt z.B. einen Katalysator-schaden der zumindest den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs steigen lässt.