Warum Verunreinigen Gasinjektoren

Warum Verunreinigen Benzininjektoren

 

Die LPG Tankstellen (besonders in Deutschland) sind europaweit für äußerst schlechte Gasqualität bekannt.

Die Ursache liegt nicht darin, dass es nicht möglich ist ein sauberes Propan-Butan Gemisch herzustellen, sondern die kraftstofferzeugenden Raffinerien haben erkannt, das man all seine Sondermüllabfälle die bei der Produktion von Kraftstoffen entstehen, auch so entsorgt, d.h. in dem man diese einfach beim Abfüllen seines erzeugten LPGas beimischt, bekommen kann. Die staatlich vorgegebenen DIN-Normen, welche die Gasqualität regeln sollen, sind so dehnbar, dass sie die Raffinerien geradezu dazu animieren Fremdstoffe beizumischen, ohne sich Gedanken zu machen, was für ein Schaden an der Umwelt bzw. an den Motoren der von ihnen belieferten Endkunden entsteht.

Denn aus Sicht unseres deutschen Finanzministeriums kann sicherlich sich jeder selber annähernd vorstellen, wie viel Ausfälle an Steuereinnahmen die LPG-Fahrer in Deutschland kontinuierlich verursachen.

 

Ein paar interessante Links zum Thema Verunreinigung:

 

.   https://www.gasomat24.de/fileadmin/media/pdf/autogas-tankstellen-qualitaet.pdf

 

Die heutzutage übliche Beimischung von 5% Ethanol im Super 98 und 10% bei E10 führt zu folgenschweren Auswirkungen bei der Standfestigkeit der Injektoren.

 

Ethanolhaltige Kraftstoffe führen durch chemische Reaktionen zum Auftreten von Ameisensäure und Essigsäure im Kraftstoff.

Die beiden Säuren zersetzen die Tankversiegelungen und greifen Gummiteile wie Dichtungen usw. an.

Diese zersetzten Bestandteile landen daraufhin auf den Injektoren und verstopfen sie, ins besonders wenn Kraftstofffilter nicht regelmäßig im Zuge der Wartung ausgetauscht werden. Dazu kommen noch die „normalen“ Verunreinigungen der Tankstellen. Ab ca. 100 t km Laufleistung sind die Injektoren oft nicht mehr in der Lage das Benzin sauber zu zerstäuben, was als Folge einen Leistungsverlust bzw. einen Mehrverbrauch hervorruft. Die verunreinigten Benzininjektoren tendieren in der Regel dann zu einem mageren Kraftstoff-/Luft Gemisch, was unvermeidbar letztendlich einen Motorschaden durch Überhitzung zur Folge hat. (Schäden an Auslassventile/Kolben).

Nachfolgend haben wir exemplarisch Injektoren aus einem Audi A4 (170tkm Laufleistung) mit einem solchen Magergemisch-Motorschaden auf Kraftstoffdurchfluss gemessen :

ZYL1 82%

ZYL2 88%

ZYL3 92 %

ZYL4 64%

Einer der vier Antriebskolben ist geschmolzen, durch unsere Messung konnte die Ursache eindeutig detektiert werden. Im Anschluss wurden die Injektoren durch uns gereinigt, mit dem erfolgreichen Ergebnis von einer Abweichungen kleiner als 2 % im Kraftstoffdurchfluss.